In jeder Familie gibt es Paarungen, die leicht laufen, und solche, die dauerhaft anstrengend sind. Das hat weniger mit Sympathie zu tun als damit, wie die beiden Systeme aufeinander wirken.
Besonders häufig entsteht Reibung, wenn ein Kind sehr viel aufnimmt und das andere sehr viel abgibt. Das aufnehmende Kind wirkt dann ständig überreizt und wird für empfindlich gehalten.
Was hilft, ist weniger Vermittlung im Streit und mehr getrennte Räume und Zeiten. Kinder, die sich stark reiben, kommen einander deutlich freundlicher entgegen, wenn sie nicht durchgehend im selben Feld sind.