Ein Kind, das bisher das älteste war, ist plötzlich das mittlere. Ein Einzelkind muss Nähe teilen, die es nie teilen musste. Diese Verschiebungen betreffen die Position im Feld und nicht den Charakter.
Deshalb helfen Appelle an Vernunft und Fairness an dieser Stelle wenig. Wirksamer ist, jedem Kind seinen eigenen Bereich und seine eigene Zeit mit dem leiblichen Elternteil zu sichern.
Zeit ist hier ein echter Faktor. Konstellationen, die im ersten Jahr kaum funktionieren, verändern sich häufig deutlich, sobald die Rollen sich neu gesetzt haben.