Das eine Kind braucht Enge, Dunkelheit und wenig Reiz, das andere kommt erst zur Ruhe, wenn der Raum weit ist und es sich vorher bewegen konnte. Werden diese beiden Bedürfnisse verwechselt, hilft auch die beste Abendroutine nicht.
Dazu kommt der Übergang. Für viele Kinder ist nicht das Einschlafen das Problem, sondern der Wechsel vom Tag in die Nacht, der zu abrupt oder zu spät angekündigt wird.
Wer beide Ebenen anpasst, den Raum und den Übergang, verändert an dieser Stelle oft innerhalb weniger Tage mehr als mit monatelanger Konsequenz.