Der entscheidende Unterschied liegt in der Reihenfolge. Wer mit dem beginnt, was nicht funktioniert, erzeugt Abwehr. Wer mit dem beginnt, wie ein Kind gebaut ist, erzeugt Interesse, und die schwierige Situation lässt sich danach fast beiläufig einordnen.
Hilfreich ist außerdem, das eigene Erleben zu teilen statt eine Diagnose zu stellen. Ein Satz darüber, was Dir aufgefallen ist und was Du daraufhin verändert hast, wirkt anders als eine Einschätzung über das Kind.
Wenn Eltern trotzdem verschlossen bleiben, ist Geduld meist wirksamer als Nachdruck. Viele kommen zurück, sobald sich zu Hause etwas zuspitzt.