Was ein Kind allein noch gut trägt, wird in der geballten Energie einer Gruppe oft vervielfacht. Kinder mit aufnehmendem Sakralzentrum überdrehen, Kinder mit aufnehmendem Emotionszentrum kommen aufgewühlt heraus, Kinder mit aufnehmendem Wurzelzentrum geraten in Hetze.
Für die Praxis heißt das vor allem: Sitzordnung, Gruppengröße, Übergänge und die Länge lebhafter Phasen sind keine Nebensachen, sondern wirksame Stellschrauben.
Wichtig ist außerdem der Schutz nach der Gruppe. Viele Kinder brauchen unmittelbar danach eine ruhige Phase, sonst zeigt sich die Belastung erst Stunden später zu Hause.