Motivation ist hier kein Zustand, der aufgebaut werden kann, sondern eine feste Grundausrichtung. Das erklärt, warum bei einem Kind Belohnung wirkt, bei einem anderen Sinn und bei einem dritten Zugehörigkeit.
Der häufigste Irrtum ist, Motivation als Charaktereigenschaft zu behandeln. Sie ist eine Passungsfrage. Dasselbe Kind, das sich zu Hausaufgaben nicht aufraffen kann, arbeitet stundenlang an etwas anderem.
Für den Alltag heißt das: nicht mehr Motivation erzeugen wollen, sondern die vorhandene richtig ansprechen.
Wie die anderen Variablen kennt auch die Motivation sechs Ausrichtungen und zwei Richtungen, also zwölf Ausprägungen, und darüber eine Tonebene.