Unter welchen Umständen der Körper eines Kindes überhaupt aufnehmen kann.
18 Fragen in diesem Bereich.
Das Primary Health System, kurz PHS, beschreibt im Human Design die angeborene Funktionsweise des Körpers bei der Nahrungsaufnahme. Es sagt nicht, was ein Kind essen soll, sondern unter welchen Bedingungen sein Körper Nahrung gut verwerten kann.
Antwort lesenDer Ernährungstyp ergibt sich im Human Design aus der oberen linken Variable. Sie enthält eine Farbe von eins bis sechs und eine Pfeilrichtung. Sechs Farben mal zwei Richtungen ergeben zwölf Ernährungstypen. Sie beschreiben Bedingungen, keine Lebensmittelliste.
Antwort lesenDas hängt im Human Design von der Verarbeitungsrichtung ab. Ein Teil der Kinder verwertet Nahrung deutlich besser bei Ruhe und ohne Beobachtung, ein anderer Teil braucht Gesellschaft, Gespräch oder etwas, das nebenher läuft.
Antwort lesenBevor am Verhalten gearbeitet wird, lohnt der Blick auf die Bedingungen. Kinder nehmen Nahrung sehr unterschiedlich auf, und die Umstände beim Essen wirken stärker als die Auswahl auf dem Teller. Ort, Ruhe, Gesellschaft und Zeitpunkt entscheiden oft mehr als das Lebensmittel selbst.
Antwort lesenMachtkämpfe am Esstisch entstehen selten am Essen selbst. Meist treffen zwei unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander, etwa das Bedürfnis nach klarer Struktur und das Bedürfnis nach eigener Entscheidung. Sichtbar wird der Konflikt beim Essen, verursacht wird er davor.
Antwort lesenEine enge Auswahl ist bei Kindern verbreitet und meist vorübergehend. Auffällig wird es, wenn die Auswahl über längere Zeit sehr klein bleibt, wenn ganze Nahrungsgruppen fehlen oder wenn körperliche Auffälligkeiten dazukommen. Dann gehört es abgeklärt.
Antwort lesenDas ist einer der klarsten Hinweise darauf, dass die Bedingungen entscheidend sind. Wenn dasselbe Kind an einem Ort isst und am anderen nicht, liegt es fast nie am Kind und fast immer am Unterschied zwischen den beiden Situationen.
Antwort lesenNein. Der Zwang zum Aufessen unterbricht die körperliche Rückmeldung über Sättigung und schadet langfristig mehr, als er kurzfristig nützt. Sinnvoller ist ein klarer Rahmen für Zeiten und Auswahl, während die Menge beim Kind bleibt.
Antwort lesenDie üblichen Empfehlungen von drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten sind eine Orientierung. Manche Kinder kommen mit weniger, größeren Mahlzeiten besser zurecht, andere brauchen viele kleine. Beides ist normal und lässt sich an der Reaktion des Kindes ablesen.
Antwort lesenNicht zwangsläufig. Für einen Teil der Kinder ist Ablenkung genau die Bedingung, unter der die Aufnahme funktioniert. Andere brauchen das Gegenteil und essen nur bei Ruhe. Pauschal gilt hier weder das eine noch das andere.
Antwort lesenDafür gibt es medizinische Ursachen, die zuerst abzuklären sind. Unabhängig davon spielen die Bedingungen eine Rolle: Tempo, Anspannung, Umgebung und Gesellschaft beeinflussen die Verdauung deutlich, besonders bei Kindern, die sensibel auf ihr Umfeld reagieren.
Antwort lesenDas ist individuell und in der Beobachtung gut erkennbar. Ein Teil der Kinder isst deutlich besser in Gesellschaft und bei Gespräch, ein anderer nur bei Ruhe und ohne Beobachtung. Beides ist keine Angewohnheit, sondern eine körperliche Bedingung.
Antwort lesenJa, aber weniger über einzelne Lebensmittel als über die Stabilität der Versorgung. Ein Kind, dessen Rhythmus und Bedingungen passen, ist über den Tag gleichmäßiger belastbar. Einbrüche in der Aufmerksamkeit hängen häufiger mit Verteilung und Umständen zusammen als mit dem Inhalt des Tellers.
Antwort lesenWeil nicht nur zählt, was auf dem Teller liegt, sondern unter welchen Umständen ein Kind aufnehmen kann. Umgebung und Stimmung wirken unmittelbar.
Antwort lesenFür manche Kinder ist das gemeinsame Essen der Grund, warum sie kaum etwas zu sich nehmen, für andere die Voraussetzung dafür.
Antwort lesenDas kann eine Frage der Sicherheit sein, eine Frage der Verarbeitung oder ein Zeichen dafür, dass die Umstände nicht stimmen.
Antwort lesenNicht für jedes Kind. Für manche ist ein ruhiger Nebenreiz genau das, was den Zugang zum Essen überhaupt öffnet.
Antwort lesenWeil sich die Aufnahmefähigkeit über den Tag verteilt unterscheidet und weil der Morgen für viele Kinder die reizreichste Zeit ist.
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